
Bei der Ausstattung haben wir an nichts gespart – die Ausstellungsberaterin in der Fachausstellung Bad hat bei der Neugestaltung ihre Kreativität spielen lassen. Sonst weiß ich immer genau, was ich will. Aber bei unserem Bad hatte ich wenig Vorstellungen – man kennt ja nicht mal ansatzweise all die Möglichkeiten und Produkte, die es für eine individuelle Badgestaltung gibt. Also habe ich der Ausstellungsberaterin nur die Bilder vom Penthouse gezeigt und ihr erklärt, dass das Bad eben zu uns passen soll. Eher kühl sollte es sein, dabei aber auch junges Design und pfiffige Ideen beinhalten und zum Ausspannen einladen. Für mich hörte sich das eigentlich schon unvereinbar an, eher ein schwieriger Fall. Das fand die Planerin nicht. Und gleich ihr erster Entwurf gab ihr recht – gewisse Dinge muss man eben Profis überlassen. Sie hat es geschafft, ein Bad im Metropolitan-Style zu gestalten, das trotzdem Relaxcharakter hat und durch verschiedene Funktionsbereiche, die sich durch andere Bodenbeläge oder eine Glasschiebetür deutlich vom großen „Hauptraum” abgrenzen, auch auf Dauer spannend bleibt. Mein Highlight: Die Badewanne vor dem großen Fenster. „Sundeck” heißt sie nicht ohne Grund, denn durch eine auseinanderzufaltende Auflage lässt sie sich im Nu in eine bequeme Liege umwandeln. Obwohl wir durch unsere hektischen Berufe selten gleichzeitig zuhause sind, schätze ich es auch sehr, dass mein Liebster seinen eigenen Waschtisch zum Rasieren und Zähneputzen hat. Und ich meine Relax-Zone mit Sessel, Leselicht und flauschigem Teppich. Jetzt springe ich noch kurz unter die Dusche und schon geht’s wieder los – ins beste Restaurant der Stadt!