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PuraVida – die Poesie der Leichtigkeit im Bad

Phoenix Design entwirft für Duravit und Hansgrohe

Seit über 20 Jahren zeichnet sich Duravit durch die Zusammenarbeit mit international renommierten Designern aus und ist stets wieder neu auf der Suche nach einem erfolgreichen Design – Design, das sich letztlich dadurch hervorhebt, dass es bereits den Nerv einer kommenden Zeit trifft. Zur ISH 2009 präsentiert Duravit nun einen neuen Impuls: „PuraVida“ – eine Kreation von Phoenix Design, die in Kooperation mit Hansgrohe entstanden ist. Armaturen, Keramik, Wannen und Möbel sind hier zu einer einzigartigen „gewachsenen“ Durchgängigkeit verwoben.

Emotionale Kraft statt „Stilblütentreiben“

Stilistisch ging es Phoenix Design dabei um eine Veränderung der reinen Geometrie hin zu einem sanften Schwung. „Ich spüre, dass es zukünftig Bedürfnis nach neuer Form, nach neuer Emotion gibt. Alles wird reicher, freudiger und lebendiger“, berichtet Tom Schönherr von Phoenix Design. Er und sein Team stellten deshalb bei den Entwürfen emotionale Kraft in den Vordergrund und erweiterten die Gestaltungs- möglichkeiten im Bad um eine neue, formal freiere und femininere Seite. Freiere emotionalere Formen bergen nach Meinung von Schönherr aber immer die Gefahr, dass sie ins kurzlebig Modische abdriften. „Stilblütentreiben“ dieser Art schließt er für das Bad aus, da dieser Raum eine „extreme Anforderung an Langlebigkeit“ stellt. Deshalb wollte Phoenix Design eine Formensprache schaffen, die dem neuen Bedürfnis nach Emotionalität entspricht, aber zu zeitloser Klarheit diszipliniert ist. Der Designprozess wurde damit zu einer Suche nach einer natürlichen Form - weich und klar zugleich.

Wellenbewegung im Bereich von Millimetern

Die Harmonisierung dieser Eigenschaften schlägt sich in einer ganz besonderen Verbindung der Elemente nieder. Keramik und Armaturen wurden zu einer Symbiose hin gestaltet, so „als hätten sie sich ganz natürlich, wie ein Baum, aus der Erde heraus entwickelt“, berichtet der Designer, der dieses „Herauswachsen“ auch farblich gekennzeichnet hat: Die Armatur ist an der Verbindungsstelle zum Waschtisch pur und weiß wie die Keramik selbst. Der Waschtisch ist außen weich und dezent eingeformt und erreicht dadurch Großzügigkeit und Eleganz. Innen ist er sehr flach und in einer sanften Welle nach innen gezogen. Dabei vollzieht sich die Wellenbewegung im Bereich von Millimetern. Alle Linien verlaufen ausgesprochen sanft und verleihen der Serie eine poetische Leichtigkeit. Die Produkte schweben beinahe und wirken wie entmaterialisiert.

Möbel im Schwebezustand

Die Möbel unterstreichen diesen Effekt: Konsolen, Unterschränke und Hochschränke sind in allen drei Dimensionen weich verrundet und weiß glänzend lackiert. Die emotionale Bewegung spielt sich dabei auf der Oberfläche ab: Tiefes Rot oder edles Schwarz stehen neben Weiß-Hochglanz, Ebenholz oder Aluminium zur Auswahl.

10.2010