Barrierefreie Badkollektion Conforma von VitrA Bad

Badgestaltung mit Weitblick – zukunftssicher Planen
Wer bei Neubau oder Badsanierung vorausschauend plant, gewinnt Komfort in jeder Lebensphase: Ein barrierefreies Wohlfühlambiente erfreut im Alltag und fördert die Selbstständigkeit bei Einschränkungen. Dass dabei auf elegantes Design nicht zugunsten von Funktionalität verzichtet werden muss, zeigt die barrierefreie Badkollektion Conforma von VitrA Bad. Mit den hochwertigen Sanitärkeramiken lassen sich anstelle von kühl wirkenden Nasszellen wohnliche Bäder schaffen.

Die Badkollektion Conforma umfasst fünf WCs sowie zwei Waschtische und verleiht Bädern durch klares, minimalistisches Design einen modernen Touch. Die beiden Waschtische sind jeweils in vier Varianten erhältlich.

Sowohl die klassischen Wand-WCs, als auch das Conforma Wand-WC mit VitrAflush-Technologie lassen sich optional so montieren, dass eine Sitzhöhe von 48 cm erreicht wird. Dann ist das WC auch für Rollstuhlfahrer nutzbar. Neben der idealen Höhe bietet das spülrandlose Conforma Wand-WC VitrAflush einen weiteren Vorteil: Durch innovative Spültechnik wird hier einfach mit sauberem Wasser weggespült, was andernfalls aufwändig zu reinigen wäre. Das erspart sowohl Zeit, als auch Mühe bei der Reinigung und sorgt für ein Plus bei der Hygiene.

Wer auf barrierefrei setzen und dennoch Vorhandenes nutzen möchte, entscheidet sich für eines der „Renovierungs-WCs“ von Vitra Bad, z.B. für das Conforma Wand-WC (+6 cm). Hier sorgen intelligentes Produktdesign und Funktionalität dafür, dass trotz Montage an vorhandenen Installationen eine Sitzhöhe von 48 cm erreicht wird. Auch das Conforma Stand-WC (+6 cm) bietet diesen Vorteil des geringen Montageaufwands – ab 2015 ist dieses auch als Flachspül-Variante erhältlich.
Alle WCs der Badkollektion Conforma von VitrA Bad erfüllen die für die barrierefreie Nutzung relevanten DIN-Normen.

Der Conforma Waschtisch ist nach DIN 18040 für die barrierefreie Nutzung optimiert und bietet modernen Waschkomfort in ästhetischem Design. Die Vorderseite des Waschtischs ist nach innen geneigt und gerundet, sodass sie sich ergonomisch an die Körperform anpasst. Untergreifbare und „unsichtbare“ Kanten machen das Heranziehen an den Waschtisch für Rollstuhlfahrer besonders einfach.

Die optional wählbare Oberflächenveredelung „VitrAclean“ von VitrA Bad sorgt bei der Badkollektion Conforma für besondere Pflegeleichtigkeit, da Kalkablagerungen und Verunreinigungen durch die wasserabweisende Oberfläche schonend vorgebeugt wird.

  • Planung & Checkliste

    Perfekte Planung für jeden Anspruch
    Doch nicht nur bei der Wahl der Keramiken ist sorgfältige Planung ratsam. „Ein ergonomisches und barrierefreies Bad entsteht bereits bei der Planung des Grundrisses“, sagt Architektin Lütfiye Erbas, die auf Badplanung spezialisiert ist. „Schräge Winkel und versteckte Ecken sind nur dann attraktiv, wenn der Bewohner sie auch erreichen kann. Für ein barrierefreies Bad empfiehlt sich ein etwas großzügigerer, freiräumiger und aufgeräumter Grundriss. Handtuchhalter und die wichtigsten Schränke sollten so montiert sein, dass sie auch bequem im Sitzen erreicht werden können. Barrierefreiheit beginnt schon mit der visuellen Wahrnehmung.“

    Da mit zunehmendem Alter auch das Sehvermögen unweigerlich leidet, ist auch auf eine gute Ausleuchtung und ein intelligentes Kontrastverhältnis zu achten. Eine klare Linienführung hilft bei der Orientierung und farbliche Highlights, z.B. auf Fliesen, dienen als Anhaltspunkte. Bei Keramik und Möbeln sind gut greifbare Formen empfehlenswert. Die Kollektion Conforma von VitrA Bad bietet diesen Vorzug und fügt sich durch zurückhaltendes Design perfekt in jedes Badambiente ein.

    Barrierefrei-Checkliste von VitrA Bad:
    Tür:    
    - nach außen aufgehend
    - von außen entriegelbar
    Dusche & Wanne:
    - bodengleiche Dusche mit Sitzmöglichkeit
    - Wanne mit Seiteneinstieg oder Einstiegshilfe
    Möbel & Haltevorrichtungen:    
    - im Sitzen vollständig erreichbar
    - gut greifbare Formen
    - abgerundete Ecken
    - Toilettenpapierhalter und Mülleimer vom WC aus leicht erreichbar
    Beleuchtung:    
    - keine blendenden Reflexe
    - gute Ausleuchtung – auch in den Ecken
    WC:    
    - erfüllt DIN 1385-6, DIN EN 38 und DIN EN 997
    - seitlicher Mindestabstand von 20 cm zur Wand und zu anderen
      Sanitärobjekten
    - an einer Seite 90 cm Abstand
    - gegenüberliegend mind. 30 cm Abstand (Hilfsperson)
    - Beckenvorderkante zur Wand 70 cm
    - Sitzhöhe 46 – 48 cm
    Waschtisch:    
    - erfüllt: DIN 18040
    - im Sitzen nutzbar
    - Beinfreiraum mind. 55 cm Tiefe und 67 cm Höhe ab Unterkante Waschtisch
    - mind. 100 cm hoher Spiegel ist unmittelbar über dem Waschplatz
      anzubringen und muss für sitzende Personen vollständig einsehbar sein

  • Umbau-Finanzierung

    Investition für die Zukunft – Möglichkeiten zur Umbau-Finanzierung:
    Hausbesitzer und Wohnungseigentümer wissen: Eine Sanierung ist aufwändig und meist mit hohen Kosten verbunden. Auch wenn die meisten Menschen so lange wie möglich im eigenen Heim wohnen möchten, wird aus finanziellen Gründen oftmals auf ein altersgerechtes Sanierungskonzept verzichtet.

    Was viele nicht wissen: Für den barrierefreien Umbau des Badezimmers können Bauherren Zuschüsse und Fördermittel beantragen. Zur Auswahl stehen hier zum Beispiel ein KfW Kredit, der nicht komplett zurück gezahlt werden muss sowie Fördermittel des jeweiligen Bundeslandes. Für bereits hilfsbedürftige Personen zahlt die Pflegekasse pro erstmaliger Umbaumaßnahme einen Zuschuss von maximal 2.557 €. Auch Krankenkassen leisten bei verschriebenen Hilfsmitteln wie Haltegriffen einen Zuschuss.

    Wo man sich über Finanzierungshilfen und Zuschüsse informieren kann, weiß Claudio Conigliello von VitrA Bad: „Kostenlose und unverbindliche Informationen über Fördermittel und Zuschussmöglichkeiten erhalten Interessenten bei Sozialversicherungsträgern, caritativen Einrichtungen, Architektenkammern, Stadtplanungsämtern, Verbraucherzentralen, Wohnungsbaugesellschaften oder den Landesberatungsstellen für barrierefreies Bauen. Eine solche Beratung macht auch dann bereits Sinn, wenn noch keine konkrete Planung vorschwebt.“