Neue Dimension des Wassermanagements ISI – Internetgestützte Schwarm-Intelligenz ermöglicht Leckageschutz in Großobjekten

Rund 1,4 Millionen Leitungswasserschäden entstehen jährlich und verursachen dabei Kosten in Milliardenhöhe. Dabei sind nicht nur Privathaushalte betroffen, auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen oder Sportstätten, Mehrfamilienhäuser oder Industriebetriebe haben mit den Folgen von Rohrbrüchen oder schleichenden Leckagen wie durchlaufenden Spülkästen zu kämpfen. Für solche Großobjekte bietet die SYR Hans Sasserath & Co. KG ein revolutionäres Konzept: die internetgestützte Schwarm-Intelligenz (ISI). In einem Objekt sind dabei mehrere Leckageschutzarmaturen miteinander via Server verbunden und sichern das Gebäude gegen Wasserschäden.

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  • Schützt vor hohen Kosten und Schäden

    Damit ein Schreckensszenario mit horrenden Kosten ausbleibt, sollte man seine Immobilie mit einem Wassermanager ausrüsten. Solch eine Armatur entdeckt Volumen- und Zeitleckagen und erkennt, ob ein großer Bruch oder ein schleichender Wasserverlust vorliegt. In jedem Fall sperrt sie den Zulauf ab, so dass die Gefahr eines teuren Wasserschadens gebannt ist. Der Haustechnikexperte SYR hat jahrelange Erfahrung im Wassermanagement und bietet mit Armaturen wie Safe-T und Protect verschiedene Lösungen auf diesem Gebiet. Mit ISI (Internetgestützte Schwarm-Intelligenz) beweisen die Korschenbroicher Weitsicht und setzen auf die Möglichkeiten des Internets. Über eine ausgeklügelte, webbasierte Software kommunizieren die im Leckageschutzsystem eingesetzten ISI-Module via Internet miteinander und erkennen alle Arten von Leckagen. Um ISI nutzen zu können, sind daher nur zwei Dinge notwendig: ein Strom- und ein Internetanschluss. Sobald ein Modul Zugriff auf das WWW erhält, stellt es eine Verbindung zum zentralen ISI-Server her und sendet an diesen sein Signal. Genaue Konfiguration und Steuerung der einzelnen Einheiten erfolgen über die ISI-Software, welche über SYR erhältlich ist. Dabei kann der Zugriff sowohl via Laptop und SYR-App für Smartphone sowie Tablet von unterwegs vorgenommen werden. Das Benutzerinterface wird für jeden Nutzer individuell angelegt. So hat beispielsweise der Hausmeister einer Schule den Leckageschutz im Blick, ebenso kann jeder Wohnungsbesitzer oder -mieter in einem Mehrfamilienhaus sein Modul einsehen und steuern. Im Fall einer Leckage wird zudem per Benachrichtigungsfunktion eine Meldung an eine hinterlegte Handynummer oder E-Mail-Adresse verschickt.

  • Neue Intelligenz im Wassermanagement mit hoher Sicherheit

    Diese Entwicklung stellt eine Revolution im Wassermanagement dar und basiert auf der Weiterentwicklung der "Connect"-Technologie. ISI löst die technischen Herausforderungen, die beim Schutz von Mehrfamilienhäusern, kommunalen Einrichtungen und Industriebetrieben bestehen. Die Hierarchie der einzelnen Geräte eines Gebäudes ist in eine Master-/Slave-Ebene aufgeteilt. Das Master-Modul sitzt direkt an der Hauseingangsinstallation, während die Slave-Module beispielsweise einzelne Wohnungen überwachen. Dabei kommunizieren die einzelnen Geräte permanent miteinander und tauschen stetig ihren Status über einen zentralen Server aus. Immer wird der Master im Austauschprozess über die aktuelle Situation der Slaves unterrichtet und gegebenenfalls die Leckagestufe angepasst.

    Sicherheit für jeden Winkel
    Durch den Zusammenschluss einzelner Module in Gruppenverbände besteht die Möglichkeit zur Unterteilung des Gebäudes in Sektoren. Ein Sektor besteht dabei aus einer flexiblen Anzahl von Räumen, welche von einer Leckageschutzeinheit überwacht wird. Denn der Wasserfluss eines jeden Sektors wird nach dem gleichen Prinzip erfasst und dauerhaft auf Leckagen überprüft wie bei einem Einzeleinsatz der Armatur. In der Gesamtheit bedeutet dies, dass ein Gebäude von einer Vielzahl von ISI-Module geschützt und dabei gleichzeitig individuell je Sektor kontrolliert werden kann. Das bedeutet für ein Haus mit acht Wohnungen mit nur einem Leckageschutz im Keller einen Quantensprung: Wird nämlich in allen Wohnungen gleichzeitig geduscht, werden schnell 800 bis 1000 Liter gezapft. Schaltet das Einzelmodul dann ab, stehen die Menschen im Trockenen unter der Dusche. Die gleiche Wassermenge kann aber einen Rohrbruch bedeuten, wenn gerade nicht geduscht wird. Dank ISI können solche Herausforderungen gelöst werden.

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