Badplanung: 20 Profi-Tipps

Sei es Neubau oder Modernisierung, Ihr neues Traumbad bedarf einer sorgfältigen Badplanung. Was Sie dabei beachten und wissen sollten, hat unser SPLASH-Profi Frank Mundorf von der Friedrich Lange GmbH in Hamburg für Sie zusammengefasst.

1. Nehmen Sie sich Zeit. Ein neues Bad entsteht nicht im Handumdrehen. Sowohl für die Planung als auch für die Ausführung ist Geduld gefragt – bedenken Sie dabei immer, dass es eine Investition für die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre ist. Es lohnt sich!

2. Leben Sie doch mal bewusst die nächsten drei Wochen Ihr jetziges Badezimmer und notieren sich, was Sie stört, was Ihnen gefällt, was Sie vermissen, was Sie gerne hätten ... Woran haben Sie sich gewöhnt, was möchten Sie keinesfalls missen?

3. Rufen Sie den Handwerker Ihres Vertrauens an – und bitten Sie ihn um einen Hausbesuch, um herauszufinden, ob Ihre Wünsche so technisch umsetzbar sind. Es hilft nichts, sich an einem Entwurf festzuhalten, wenn eine andere Idee viel besser umsetzbar ist.

4. Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrem Handwerker einen Termin in der SPLASH-Fachausstellung Bad in Ihrer Nähe. Hier gibt es alles live, denn Kataloge sind nur zweidimensional und Qualität kann man nicht lesen, die muss man anfassen, spüren und erleben.

5. Bringen Sie zum vereinbarten Termin Ihre Wunschliste und einen Grundriss Ihres Badezimmers mit. Bedenken Sie dabei, dass ein Grundriss, bzw. die Anordnung der Sanitärobjekte nicht unveränderlich ist – mit Vorwandinstallationen können völlig neue Räume entstehen.

6. Eine klare Budgetvorstellung hilft Ihnen und den ausführenden Betrieben, Ihren Badtraum effektiver umzusetzen. Schränken Sie sich dabei nicht unnötig ein – auch hier gilt, dass die Investition zukunftsträchtig ist. Wer am falschen Ende spart, ärgert sich die nächsten fünfzehn Jahre lang.

7. In der SPLASH-Fachausstellung Bad gibt es das perfekte Zusammenspiel von Sanitär, Fliese, Licht – alles aus einer Hand! Ein Bad besteht nicht aus Einzelkomponenten, sondern sollte ein stimmiges Wohlfühl-Ambiente sein.

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    8. Farbabstimmung – treiben Sie es nicht zu bunt! Klar, ein „Abend-Bad“ in dezenten, natürlichen Farben und ein „Morgen-Bad“ in kräftigen „Hallo-Wach-Farben“ wären der Idealfall. Normalerweise haben Sie aber nur ein Bad – und in diesem müssen Sie sich zu jeder Tageszeit wohlfühlen.

    9. Größe, Alter und Beweglichkeit des Menschen beeinflussen die Nutzbarkeit, das Wohlfühlen und die Bedürfnisse im Bad – z. B. Sitzhöhe des WCs, Waschbeckenhöhe etc. Beziehen Sie daher alle eventuellen Nutzer des Bades und Ihre eigene Zukunft mit in die Überlegungen ein.

    10. Eine großzügige Dusche oder eine große Wanne sind immer besser als beides auf kleinstem Raum – Überfrachtungen mit Objekten erzeugen kein Wohlfühlklima und degradieren den Raum. Schneiden Sie den alten Zopf ab, dass ein Haus ohne Badewanne nicht verkäuflich ist.

    11. Beleuchtung ist wichtig – Licht ist alles. Die Zeiten, wo der Alibert-Spiegelschrank die einzige Beleuchtung des Bades war, sind vorbei. Die moderne Technik ermöglicht es heute, Lichtstimmungen sogar in Nassbereiche zu bringen, die früher unzugänglich waren.

    12. Großformatige Fliesen sind derzeit aktuell, weil weniger Fugenanteil das ganze Bad pflegeleichter macht. Außerdem lassen sie kleine Räume großzügiger wirken. Das Gleiche gilt für unterbrochene Fliesenflächen, die z. B. von verputzten Wandabschnitten ergänzt werden.

    13. Aktuelles Thema: Dampfduschen, die mittlerweile problemlos wie eine normale Dusche mit integriert werden können, machen das Bad ohne Aufwand zu einer richtigen Wellnessoase – ein immenser Mehrwert im Alltag.

    14. Bodengleiche Duschen sind nicht ohne Grund ein Riesentrend. Brausewannen mit hohen Einstiegshöhen sind unfallträchtig, eine bodengleiche Dusche dagegen chic und bequem. Nutzbarkeit und Pflege werden vereinfacht.

    15. Rahmenlose Duschabtrennungen machen den Raum größer und sind ebenfalls viel besser zu reinigen. Der finanzielle Mehraufwand für die profillosen Modelle lohnt sich – optisch und praktisch.

    16. Stauraum schafft man durch geschickte Möbelplanung und die Ausnutzung von räumlichen Gegebenheiten (Mauervorsprünge, Wandeinbauspiegelschränke, Wandnischen, Unterschränke …). Beispiel: Die unattraktive elektrische Zahnbürste verschwindet im Schrank.

    17. Wasseraufbereitung – die Schönheit des Badezimmers wie am ersten Tag erhalten! Eine Wasserenthärtungsanlage, die einfach zu installieren ist, hilft Ihnen, Ihre gesamte Hausinstallation vor Kalk und Korrosion zu schützen. Ihr Bad glänzt noch Jahrzehnte lang wie neu.

    18. Markenartikel bedeuten langfristige Versorgung von Ersatzteilen, Garantie, Service, Kundendienst usw. Die SPLASH-Fachausstellungen führen ausschließlich Markenprodukte von allen führenden Herstellern – live zum Anfassen und Ausprobieren.

    19. Freuen Sie sich auf einen Ansprechpartner für Ihr gesamtes Badezimmer: Koordinierung aller Gewerke, Handel und Handwerk, erledigen das für Sie.

    20. Ein gutes Stück Gelassenheit macht es allen Beteiligten einfacher. Vor allem eine Badmodernisierung verursacht einfach Schmutz und Umstände – etwas anderes zu behaupten, wäre Augenwischerei. Nicht gleich an die Decke gehen, wenn nicht alles auf Anhieb 100% klappt – hier arbeiten Menschen für Menschen! Ihr Lohn: das Traumbad für Gegenwart und Zukunft.

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