Zuerst werden Anforderungen, Grundriss und Budget geklärt. Danach folgt die Raumplanung mit den Positionen von Waschplatz, WC, Dusche und gegebenenfalls Badewanne. Anschließend werden Produkte, Materialien, Licht, Wärme, Stauraum und technische Details festgelegt. Vor Beginn der Arbeiten müssen außerdem Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüsse geprüft werden. Erst wenn Planung, Kosten und Ablauf abgestimmt sind, sollten Produkte bestellt und die beteiligten Gewerke koordiniert werden.

Wie viel ein neues Badezimmer kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind unter anderem Raumgröße, Umfang der Sanierung, gewünschte Ausstattung, technische Anforderungen und die Auswahl der Produkte. Durch SPLASH können Sie sich einen Überblick verschaffen, welche Lösungen, Designs und Funktionen für Ihr neues Badezimmer infrage kommen. Ob Waschtisch, Armatur, Dusche, Badewanne, WC, Badmöbel oder technische Ausstattung: Die endgültigen Kosten ergeben sich erst aus der individuellen Zusammenstellung und den baulichen Voraussetzungen vor Ort. Detailliertere Beispiele geben einen noch genaueren Überblick über die möglichen Badkosten.

Für das erste Planungsgespräch helfen die ungefähren Maße des Badezimmers, Fotos des bestehenden Raums und, falls vorhanden, ein Grundriss. Außerdem sollten Sie überlegen, wer das Bad nutzt, welche Ausstattung unbedingt gewünscht ist und welches Budget zur Verfügung steht. Hilfreich ist eine persönliche Wunschliste: Dusche oder Badewanne? Viel Stauraum? Doppelwaschtisch? Dusch-WC? Barrierearme Ausstattung? Je klarer die eigenen Prioritäten sind, desto gezielter kann ein Badplaner passende Lösungen entwickeln.

Bei einer vollständigen Badsanierung arbeiten meist mehrere Gewerke zusammen. Dazu gehören insbesondere Sanitärinstallateure, Elektriker, Fliesenleger und Maler beziehungsweise Trockenbauer. Je stärker der Grundriss verändert wird, desto wichtiger ist eine professionelle Koordination. Leitungen, Elektroanschlüsse, Abdichtung, Wand- und Bodenarbeiten sowie die Montage von Keramik, Möbeln und Armaturen müssen in der richtigen Reihenfolge erfolgen. Ein Bad-Profi kann Planung und Abläufe koordinieren und dafür sorgen, dass die einzelnen Komponenten zusammenpassen.

Die Dauer hängt stark vom Umfang der Sanierung, der Lieferzeit der Produkte und den beteiligten Gewerken ab. Für die Planung und Abstimmung werden etwa vier Wochen benötigt. Anschließend sollte Zeit für Bestellung und Lieferung sowie für die eigentliche Renovierung eingeplant werden. Bei einer Komplettsanierung arbeiten häufig Trockenbauer, Elektriker, Fliesenleger und Sanitärinstallateure nacheinander. Zusätzlich müssen beispielsweise Abdichtungen, Putz oder Fliesenkleber ausreichend trocknen. Deshalb sollte für eine umfangreiche Badsanierung genügend Vorlauf eingeplant werden.

Eine gute Badplanung beginnt nicht mit einzelnen Produkten, sondern mit den Bedürfnissen der Menschen, die das Badezimmer nutzen. Wichtig sind zunächst die Raumgröße und der Grundriss, die Anzahl der Nutzer, gewünschte Funktionen, Designvorlieben und das verfügbare Budget. Danach werden Dusche, Badewanne, WC, Waschplatz, Stauraum, Beleuchtung, Wärme und technische Anschlüsse aufeinander abgestimmt. Dabei ist es empfehlenswert, frühzeitig einen Bad-Profi einzubeziehen. In einer Badausstellung können Produkte ausprobiert und die ersten Ideen gemeinsam in eine konkrete Planung übersetzt werden.

In einem kleinen Badezimmer sollte möglichst viel Bodenfläche sichtbar bleiben. Wandhängende WCs und Waschtische, schmale Möbel und kompakte Sanitärprodukte lassen den Raum offener wirken und schaffen Bewegungsfreiheit. Auch eine bodengleiche Dusche mit transparenter Glasabtrennung kann den Raum optisch vergrößern. Helle Farben, möglichst einheitliche Wand- und Bodenflächen sowie große Spiegel unterstützen den großzügigen Eindruck zusätzlich. Stauraum sollte vor allem in der Höhe und in multifunktionalen Möbeln geplant werden.

Eine bodengleiche Dusche bietet einen komfortablen, nahezu schwellenlosen Einstieg und lässt das Badezimmer zugleich großzügiger wirken. Besonders in kleinen Bädern entsteht durch den durchgehenden Boden und eine transparente Glasabtrennung mehr optische Weite. Auch mit Blick auf eine spätere eingeschränkte Beweglichkeit ist eine bodengleiche Dusche sinnvoll. Wichtig sind eine fachgerechte Abdichtung, ausreichende Entwässerung und ein Duschbereich, der zum Grundriss und zum gewünschten Spritzschutz passt.

Der passende Waschtisch richtet sich nach Raumgröße, Nutzung und gewünschtem Stauraum. In einem kleinen Gäste-WC kann ein kompaktes Handwaschbecken sinnvoll sein, während Familien von einem breiteren Waschplatz oder zwei Waschplätzen profitieren können. Neben der Größe spielen Form, Einbauart und Kombination mit Badmöbeln eine Rolle. Aufsatz-, Einbau-, Unterbau- und Möbelwaschtische ermöglichen unterschiedliche Gestaltungslösungen. Entscheidend ist, dass rund um den Waschplatz ausreichend Bewegungsfläche vorhanden bleibt.

Helle Farben, großzügige Spiegelflächen und möglichst wenige optische Unterbrechungen lassen kleine Badezimmer größer erscheinen. Wandhängende Möbel und WCs halten den Boden sichtbar und vermitteln zusätzliche Weite. Außerdem ist eine einheitliche Gestaltung von Wand, Boden sowie Fugen in ähnlicher Farbe wie die Fliesen von Vorteil. Wenige gezielt eingesetzte Accessoires sorgen dafür, dass das Bad ruhig und aufgeräumt wirkt. Zudem lässt eine transparente Duschabtrennung mehr Licht durch den Raum fließen.

Der Waschplatz bietet besonders viel Potenzial für zusätzlichen Stauraum. Waschtischunterschränke mit großen Auszügen bringen häufig genutzte Pflegeprodukte direkt dort unter, wo sie benötigt werden. Hochschränke und wandhängende Schränke nutzen außerdem die Raumhöhe. Auch ein Spiegelschrank verbindet mehrere Funktionen: Spiegel, Beleuchtung und Stauraum werden auf kleiner Fläche kombiniert. In kleinen Badezimmern sind schmale Möbel, Nischenlösungen und Elemente mit integrierten Ablageflächen besonders sinnvoll.

Smart-Home-Technik kann Beleuchtung, Heizung, Lüftung und verschiedene Badprodukte miteinander vernetzen. Dadurch lassen sich beispielsweise Lichtstimmungen programmieren, die Raumtemperatur automatisch regeln oder Wasser- und Energieverbrauch überwachen. Auch Leckageschutz, intelligente Spiegel und per App gesteuerte Badprodukte können zusätzlichen Komfort bieten. Wer ein smartes Badezimmer plant, sollte bereits bei der Sanierung ausreichend Stromanschlüsse und die technische Infrastruktur berücksichtigen.

Ein Dusch-WC kombiniert WC und Bidet in einem Produkt. Nach dem Toilettengang erfolgt die Intimreinigung mit Wasser. Je nach Modell kommen Komfortfunktionen wie beheizter Sitz, Warmlufttrocknung, Geruchsabsaugung oder automatische Reinigungsprogramme hinzu. Dusch-WCs können Hygiene und Komfort erhöhen und sind insbesondere bei einer zukunftsorientierten Badplanung interessant. Wer ein Dusch-WC eventuell erst später nachrüsten möchte, sollte bei der Planung frühzeitig die benötigten Anschlüsse berücksichtigen.

Ein gutes Lichtkonzept kombiniert funktionales Licht am Waschplatz mit angenehmer Grund- und Stimmungsbeleuchtung. Besonders wichtig ist eine gleichmäßige, möglichst blendfreie Beleuchtung rund um den Spiegel, damit Gesichtspflege, Rasieren oder Schminken komfortabel möglich sind. Indirekte Beleuchtung hinter Spiegeln oder unter Möbeln kann zusätzlich Atmosphäre schaffen. Moderne Lichtspiegel und Spiegelschränke bieten je nach Modell dimmbares Licht und unterschiedliche Lichtfarben.

Im Badezimmer kommen je nach Gebäude und persönlichem Komfortwunsch klassische Badheizkörper, Handtuchheizkörper oder Fußbodenheizungen infrage. Besonders angenehm ist eine Lösung, die den Raum schnell erwärmt und gleichzeitig zum vorhandenen Heizsystem passt. Moderne Thermostate und Smart-Home-Steuerungen ermöglichen außerdem eine bedarfsgerechte Regelung. Bei einer Sanierung sollte früh geprüft werden, ob bestehende Anschlüsse genutzt werden können oder Änderungen an der Heizungsinstallation notwendig sind.

Beim Duschen und Baden entsteht viel Feuchtigkeit, die möglichst schnell aus dem Raum abgeführt werden sollte. In Badezimmern mit Fenster kann regelmäßiges Lüften helfen. Bei innenliegenden oder sehr gut gedämmten Bädern können Ventilatoren oder kontrollierte Lüftungssysteme sinnvoll sein. Moderne Lüftungssysteme können Feuchte und Luftqualität automatisch erfassen und den Luftaustausch bedarfsgerecht steuern. So lassen sich dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung vermeiden und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima im Badezimmer unterstützen.

Ein zukunftssicheres Badezimmer bietet ausreichend Bewegungsfläche und möglichst wenige Schwellen oder Stolperfallen. Eine bodengleiche Dusche, gut erreichbare Bedienelemente sowie geeignete Waschtische und WCs erhöhen den Komfort heute und können später zusätzliche Sicherheit bieten. Auch Haltegriffe oder Duschsitze können teilweise so vorbereitet werden, dass sie erst bei Bedarf ergänzt werden. Es macht durchaus Sinn, Barrierefreiheit nicht erst im hohen Alter zu berücksichtigen, sondern bereits bei einem ohnehin geplanten Bad mitzudenken.

Ein Familienbad muss unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig erfüllen. Ausreichender Stauraum, leicht zugängliche Pflegeprodukte, pflegeleichte Oberflächen und genügend Platz am Waschtisch erleichtern den Alltag. Wenn morgens mehrere Personen gleichzeitig das Badezimmer benutzen, können ein breiter Waschtisch, zwei Waschplätze oder zusätzliche Ablageflächen sinnvoll sein. Für Familien mit Kindern ist eine Badewanne häufig praktisch; gleichzeitig sollte bei der Planung bereits berücksichtigt werden, wie sich die Anforderungen an das Bad in den kommenden Jahren verändern.

Eine Badausstellung ist der ideale Ort, um aus ersten Ideen ein konkretes Badprojekt zu machen. Dort können Sie Waschtische, Armaturen, Badmöbel, Duschen und Badewannen ansehen, anfassen und ausprobieren. Gleichzeitig beraten Badexperten zu Grundriss, Gestaltung, Produkten, Technik und Kosten. Hier können Sie eine passende Badausstellung in Ihrer Nähe finden.

Bei der Entscheidung zwischen einer Dusche oder einer Badewanne sollten bestimmte Faktoren berücksichtigt werden. Zuerst sollte die Größe des Raums betrachtet werden. In einem kleinen Raum ist eine Dusche die platzsparende Lösung, da sie weniger Fläche als eine Badewanne braucht. Zudem eignet sich eine Dusche besonders für alle, die Wert auf eine schnelle, unkomplizierte Körperpflege legen, und bietet die Möglichkeit, barrierearm gestaltet zu werden. Eine Badewanne hingegen lädt zu einer ausgiebigen Entspannung ein und ist für Familien mit kleinen Kindern deutlich praktischer als eine Dusche. Außerdem kann sie bei bestimmten baulichen Gegebenheiten, wie beispielsweise einer Dachschräge, sinnvoller platziert werden. Auch die Kosten können bei der Entscheidung eine Rolle spielen. In der Regel sind Badewannen in der Anschaffung teurer als Duschen. Letztlich hängen die Kosten jedoch von der gewählten Ausstattung, den Materialien und dem jeweiligen Modell ab.

Sowohl Duschwannen als auch Duschflächen und bodengleiche Duschen bieten verschiedene Vorteile. Eine Duschwanne ist eine vorgefertigte Fläche mit einer niedrigen Schwelle, bei der das Wasser im Inneren der Wanne bleibt und direkt abfließt. Sie ist vor allem einfach zu installieren, oft besonders pflegeleicht und verhindert das Auslaufen von Wasser durch das vorgefertigte Ablaufsystem. Im Gegensatz zur Duschwanne ist eine Duschfläche ein flacher, vorgefertigter Boden für eine Dusche. Diese kann bodengleich eingebaut werden und ist somit ohne Hindernisse betretbar. Durch ihr Material ist sie besonders hygienisch, einfach zu reinigen, langlebig und bietet den Vorteil der einfachen Montage. Eine bodengleiche Dusche aus Fliesen hingegen ist durch die Fugen meist aufwendiger zu reinigen.  Dafür bietet sie viel Gestaltungsfreiheit und kann sich optisch nahezu nahtlos in den Badezimmerboden einfügen, wodurch der Raum offener und großzügiger wirkt.

Ob sich eine Lotusbeschichtung lohnt, hängt vor allem vom persönlichen Reinigungsaufwand, der Wasserhärte und dem verfügbaren Budget ab. Besonders bei Glasflächen in der Dusche kann sie sinnvoll sein, da Wasser, Kalk und Seifenreste weniger gut haften und sich dadurch leichter entfernen lassen. Allerdings hat die Beschichtung auch Nachteile. Sie ist mit höheren Anschaffungskosten verbunden und macht das Putzen nicht vollständig überflüssig. Zudem nutzt sie sich mit der Zeit ab und muss je nach Beanspruchung nach einigen Jahren erneuert werden. Auch bei der Reinigung ist Vorsicht geboten, da aggressive Reiniger und scheuernde Materialien die Schutzschicht beschädigen können.

Beide Lösungen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Eine Walk-in-Dusche eignet sich insbesondere dann, wenn Wert auf eine barrierefreie und komfortable Nutzung gelegt wird. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Dusche von Senioren genutzt wird oder auch für die spätere Nutzung im Alter geeignet sein soll. Zudem lässt sich die Walk-in-Dusche unkompliziert reinigen und vergrößert den Raum optisch. Dafür benötigt die offene Dusche mehr Platz bietet weniger Spritzschutz und warme Luft entweicht schneller. Da sich mehr Dampf im Badezimmer verteilt, ist gutes Lüften wichtig. Im Gegenteil dazu bietet die Duschkabine einen guten Spritzwasserschutz und hält die Wärme während des Duschens im Inneren. Auch hier ist das Lüften wichtig. Zudem sorgt die feste Bauweise für Stabilität, was optisch dazu führt, dass sie massiver wirkt. Außerdem ist der Reinigungsaufwand durch Kalk- und Schmutzansammlungen an Scharnieren und Silikonfugen höher. 

Die Standardgröße einer quadratischen Dusche liegt bei 90 cm × 90 cm. Kleinere Modelle sind ebenfalls möglich, bieten jedoch entsprechend weniger Platz beim Duschen. Speziell bei Walk-in-Duschen sollte man auf die Maße der Dusche achten, da sie bei zu kleiner Ausführung schnell zur Belastung im Alltag durch das Ausdringen von Wasser werden kann. Die Duschabtrennung sollte deshalb lieber großzügig als zu klein geplant werden. Eine gute Breite liegt deswegen zwischen 100 cm und 120 cm. Wer mehr Bewegungsfreiraum möchte und genügend Platz dafür hat, kann eine Walk-in-Dusche auch großzügiger planen.

Für Erwachsene liegt die Standardhöhe einer Duscharmatur bei 110 cm bis 120 cm über dem Duschboden. Jedoch sollte sie individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Für Personen mit Mobilitätseinschränkungen eignet sich eine Höhe von 85 cm. Letztendlich muss der Einbauort für die technischen Anforderungen der Armatur geeignet sein und eine sichere, stabile Befestigung ermöglichen.

Bei Badewannen sind Stahl-Emaille, Sanitäracryl und Mineralguss besonders verbreitete Materialien. Stahl-Emaille ist besonders robust, langlebig und pflegeleicht. Die glatte Oberfläche ist kratzfest, hygienisch und unempfindlich gegenüber Hitze und UV-Strahlung. Dafür ist das Material schwerer und fühlt sich zunächst kälter an. Außerdem sind die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzter und bei starken Stößen kann die Emaille abplatzen. Sanitäracryl ist dagegen leicht, warm und angenehm anzufassen. Durch seine gute Formbarkeit gibt es viele verschiedene Designs. Kleine Kratzer können häufig ausgebessert werden und das Material dämpft Geräusche beim Einlaufen des Wassers. Allerdings ist Acryl empfindlicher gegenüber Kratzern, aggressiven Reinigungsmitteln oder Chemikalien und großer Hitze. Mineralguss verbindet eine hochwertige Optik mit guter Wärmespeicherung und hoher Formstabilität. Das Material ermöglicht moderne und außergewöhnliche Formen und kleinere Schäden können teilweise repariert werden. Im Vergleich zu Acryl und Stahl-Emaille ist Mineralguss jedoch deutlich schwerer und meist teurer. Außerdem kann die Oberfläche empfindlicher gegenüber Kratzern, Chemikalien und hoher Hitze sein.

Bei der Wahl zwischen einer freistehenden Badewanne und einer Einbauwanne spielen vor allem Platz, Design und Funktionalität eine wichtige Rolle. Eine freistehende Badewanne ist ein elegantes Design-Highlight und verleiht dem Badezimmer einen luxuriösen Charakter. Dafür benötigt sie aber sehr viel mehr Platz und ist meist aufwendiger bei der Installation. Eine Einbauwanne lässt sich dagegen platzsparend in das Badezimmer integrieren, bietet häufig praktische Ablageflächen und kann problemlos mit einer Dusche kombiniert werden. Während die freistehende Badewanne besonders durch ihre Optik und Raumwirkung überzeugt, punktet die Einbauwanne mit Funktionalität und einer effizienten Raumnutzung.

Bei der Planung einer freistehenden Badewanne sollte ausreichend Bewegungsfläche berücksichtigt werden. Zu empfehlen ist ein Abstand von mindestens 50 cm, damit die Badewanne bequem zugänglich und gut zu reinigen ist. Diese Maßangabe ist keine konkrete Vorgabe, sondern eine reine Empfehlung, um eine harmonische Raumgestaltung zu ermöglichen. Ist ein geringerer Abstand gewünscht, sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass die Bereiche rund um die Badewanne gut erreichbar und problemlos zu reinigen bleiben. 

Die klassische und vor allem platzsparende Position einer Badewanne ist an einer Wand oder in einer Ecke. Dies erleichtert die Installation von Armaturen sowie Abdichtungen. Außerdem bietet eine Badewanne den Vorteil, auch unter einer Dachschräge platziert werden zu können. Das ist nicht nur platzsparend, sondern bildet durch die niedrige Decke eine gemütliche Atmosphäre. Wenn Platz für eine freistehende Badewanne ist, gibt es mehrere Möglichkeiten. In der Raummitte wirkt sie besonders großzügig und wird zum zentralen Blickfang. Vor einem Fenster sorgt sie für eine schöne Aussicht beim Baden, während eine Platzierung in einer Ecke oder Nische auch in kompakteren Räumen eine gemütliche Atmosphäre schaffen kann. Bei der Planung der Badewanne sollte man beachten, dass Wasseranschlüsse und Abfluss möglichst nah liegen und ausreichend Bewegungsfläche eingeplant wird. Zudem sind die vorgeschriebenen elektrischen Schutzbereiche zu beachten, damit Steckdosen und Schalter sicher vom Wasser entfernt bleiben.

Für einen komfortablen und ergonomischen Waschplatz ist die Höhe der Oberkante des Waschtisches bei etwa 85–90 cm über dem fertigen Fußboden zu empfehlen. Diese Höhe eignet sich als Standard für die meisten Erwachsenen. Je nach Körpergröße und individuellen Bedürfnissen sollte die Höhe angepasst werden. 

Die Höhe der Waschtischarmatur sollte zur Größe des Waschbeckens passen. Bei kleinen Waschbecken empfiehlt sich eine kompakte, niedrige Armatur. Bei Standard-Waschbecken sind etwa 10–15 cm Abstand zwischen Auslauf und Beckenrand ideal. Für eine besonders großzügige und luxuriöse Optik können bei Aufsatzwaschbecken höhere Armaturen mit etwa 30 cm oder mehr gewählt werden. Entscheidend sind dabei immer die Kombination aus Armatur, Auslauf und Beckenform. Wenn diese zusammenpassen, lässt sich Spritzwasser vermeiden. 

Für einen guten Spritzschutz sollte ein Waschtisch mindestens 45–55 cm tief sein. Das Becken selbst sollte eine nutzbare Tiefe von 12–15 cm haben. Auch die Position der Armatur ist wichtig: Der Wasserstrahl sollte möglichst senkrecht auf den Ablauf oder kurz dahinter treffen und nicht zu nah an der Vorderkante des Beckens austreten.

Bei der Badplanung sollten insbesondere Badaccessoires, die fest an der Wand montiert werden, einen Strom- oder Wasseranschluss benötigen oder das Fliesenbild beeinflussen, frühzeitig berücksichtigt werden. So lassen sich nachträgliche Bohrungen, fehlende Anschlüsse und unnötiger Aufwand vermeiden. Zu den wichtigsten Badaccessoires gehören Spiegel und deren Beleuchtung, Handtuchhalter und Haken, WC-Papierhalter und Toilettenbürsten-Garnituren sowie Halterungen für Seifenschalen, Seifenspender und Zahnputzbecher. Auch bei der Dusche sollte frühzeitig festgelegt werden, welche Lösung gewünscht ist. Flexible Duschkörbe zum Einhängen oder Kleben oder fest integrierte, geflieste Wandnischen, die bereits bei der Badplanung berücksichtigt werden sollten.

Wer wenig putzen möchte, sollte im Bad auf möglichst wenige Fugen achten, denn gerade dort setzen sich Schmutz und Kalk besonders gerne ab. Das gelingt, indem man bei der Bauplanung auf große Fliesen und möglichst durchgängige Flächen achtet. Zudem ist eine durchdachte Planung von Sanitärausstattung eine wichtige Grundlage für ein pflegeleichtes Bad. Ein wandhängendes und gut zugängliches WC erleichtert das Wischen darunter. Durchgehend glatte Waschtische lassen sich einfacher reinigen als Aufsatzschalen und viele einzelne Ablageflächen. Besonders keramische Oberflächen sind pflegeleicht, vor allem wenn sie mit einer speziellen Beschichtung versehen sind, die die Oberfläche glatt und porenfrei macht. Auch bei der Badewanne sind glatte, durchgängige Flächen und gut zugängliche Bereiche pflegeleichter als schwer erreichbare Zwischenräume, wie sie beispielsweise bei freistehenden Badewannen entstehen können. Bei der Dusche sind Walk-in-Lösungen mit nur einer großen rahmenlosen Trennscheibe besonders pflegeleicht. Im Gegensatz zu Duschkabinen mit Türen und Schienen gibt es bei Walk-in-Duschen deutlich weniger schwer zugängliche Stellen, an denen sich Schmutz sammelt. Grundsätzlich gilt für ein pflegeleichtes Bad: Je simpler und reduzierter die Gestaltung, desto weniger Zeit braucht man für die Reinigung.